Monat: März 2018

Geliebter Sauzahn

Fast drei Wochen später als letztes Jahr habe ich heute im Gemüsebeet die ersten Salatpflanzen gesetzt und Radieschen ausgesät. Im Herbst haben wir mit Grasschnitt gemulcht – daher sind kaum Unkräuter aufgekommen. Nur das Behaarte Schaumkraut fühlt sich wie jedes Jahr auf den Beeten sehr wohl. Ich habe es gleich zum Mulchen für den Salat und den im Herbst gesetzten Knoblauch verwendet.

Das Trommmeln der Spechte!

Einer der erstaunlichsten Instrumental-Laute ist das Trommeln der Spechte. Sie sind richtige Perkussions-Künstler. Schwarz– und Buntspecht setzen Trommelwirbel zum Markieren der Reviere ein. Sie  entsprechen daher dem Gesang der Singvögel.

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Beim Buntspecht trommeln beide Geschelchter!

Schöne Vogel-Männer

Die Vogelmänner sind jetzt besonders schön gefärbt. So ein Buchfinkmann hat einen anthrazitgrauen Kopf, das Gesicht und die Brust sind strahlend rostrot. Ein Kohlmeisenmann hat einen knallgelben Bauch und eine glänzend schwarze Krawatte. Wenn du vermutest, die „Herren“  waren im Winter nicht so intensiv gefärbt, dann hast du recht. Aber wie kann das gehen?

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Kohlmeise mit dicker, schwarzer „Krawatte“

Pflanzenalbum

Schon seit Jahren stelle ich mir die Frage:  Wie viele verschiedene Pflanzen wachsen wohl in unserem Garten? Ich schätze 150 bis 200. Aber wenn ich nur an die vielen unterschiedlichen Gräser denke, könnten es auch 250 Arten sein. Und so habe ich gestern beschlossen,  heuer alle Pflanzen zu fotografieren, die Art zu bestimmen und in die Rubrik Pflanzenalbum zu stellen. SM

Wie Leberblümchen die Blüten öffnen!

Die ersten Leberblümchen sind zu sehen. Schon hübsch, dass es sie in drei Farben, blau, weiß und so richtig pink gibt. Am Morgen sind die Blüten noch geschlossen. Mittags, wenn es warm ist, sind sie offen und abends wieder geschlossen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie machen das die Pflanzen?

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geschlossene Leberblümchen am Morgen

Fruchtmumien an Obstbäumen

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Fruchtmumie einer Zwetschke

Wer jetzt noch Fruchtmumien an Äpfel- Zwetschken,- Kirschen- oder Pfirsichen findet, sollte diese so schnell als möglich entfernen. Auf den verschrumpelten Früchten mit schwarzem Belag warten schon die Sporen der Pilze Monilia fructigena und Monilia laxa auf eine günstige Gelegenheit, um ihr Unwesen zu treiben. SM

mehr Information dazu unter Rubrik Gemüsegarten

192 auf einen Streich!

Die Schneckensaison ist eröffnet!

Der kalte Winter hat uns hoffen lassen, dass es heuer weniger Schnecken geben wird. Doch ein Blick unter die Holzbretter im Gemüsebeet hat die Wahrheit ans Licht gebracht: 192 Schnecken, die schon gelegten Eier nicht mitgerechnet.

Da es gegen diese gefräßigen Schädlinge, außer Laufenten, keine wirklich effizienten Fressfeinde gibt, werde ich auch heuer wieder meine nächtlichen Runden ziehen. Letztes Jahr konnte ich 7.000, das Jahr davor 15.000 Schnecken absammeln. Das klingt doch erfolgversprechend? Jedenfalls möchte ich nicht wissen, wie unser Garten aussehen würde, wenn ich diese schleimigen Gäste nicht eingebremst hätte.

Wie ich sie ins Jenseits befördere, werde ich aber nicht verraten. SM

Überraschung im Hummelnistkasten!

Gemeinsam haben wir heute die beiden Hummelnistkästen in unserem Garten zum Reinigen geöffnet. Ein Hummelstaat ist einjährig, die Jungkönigin überwintert im Boden, das alte Hummelvolk geht im Herbst zu Grunde. Wir waren gespannt, ob die Hummelnistkästen überhaupt als Sommerresidenz angenommen wurden. – In einem fanden wir ein Wespennest, im anderen ein Hummelnest.

 

Es war das Nest einer Gartenhummel: ihr Körper hat zwei schwarze und zwei gelbe Streifen. Im Nest waren die alte Königin und einige Arbeiterinnen. Wir haben die Kästen ausgeräumt und mit neuem Nistmaterial – Sägespäne, Polsterwolle und etwas Mäusdreck zum Anlocken einer Jungkönigin – befüllt. In diesem „gemütlichen“ Ambiente wird sich sicher bald eine neue Hummelkönigin niederlassen.  mehr dazu in der Rubrik Hintergrundinformationen SM