Wohin im Winter?

Für unsere Tiere ist am Winter das Schlimmste die Kälte und der Nahrungsmangel. Darum verlassen uns viele Zugvögel. Aber was machen die Tiere, die nicht weg können? Auch sie müssen mit Nahrungsmangel und Kälte zurecht kommen.

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junge Glattnatter

Vor allem die wechselwarmen Tiere wie Kröten, Frösche, Schlangen und Eidechsen machen eine Winterstarre. Sie sind von der Außentemperatur abhängig und können sich in der Kälte nur schlecht bewegen, keine Beute fangen und diese auch nicht verdauen. Diese Tiere ziehen sich unter Baumstrünken oder in Erdlöcher zurück oder in den, wie von Sabine beschriebenen,  vorbereiteten Unterschlupfen.

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Bergmolche überwintern an Land

Wichtig dabei ist, dass zwar eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, aber der Boden nicht zu nass ist, denn nasser Boden friert rascher durch. Da diese Plätze rar sind, kommt es häufig vor, dass verschiedene Arten miteinander an derselben Stelle überwintern. Also Frösche mit Schlangen und auch noch mit Molchen. In Skandinavien hat man ein Winterquartier von 100 Blindschleichen zusammen mit 40 Kreuzottern gefunden. Wenn’s kalt ist, herrscht Burgfrieden, weil sich keiner rühren kann. SH

 

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